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Bergedorf liebt Stadtentwicklung

| Allgemein

Senatorin Karen Pein zu Gast beim Parlamentarischen Abend

Sommerliches Wetter mit Temperaturen um 22 Grad bis in den späten Abend des 3. September 2025. Das Wohlfühlklima passte gut, denn im Innenhof des Bergedorfer Schlosses hatten sich auf Einladung von WSB und Handwerkskammer Hamburg gut 100 Teilnehmer zum vierten „Parlamentarischen Abend“ eingefunden. „In aller Munde“-Gastronom Andreas Kilonzo und Team sorgten für feine Speisen und Getränke. Und natürlich ging es um sogenanntes Netzwerken, um gute Unterhaltung, gegenseitiges Kennenlernen und Verstehen, zwischen Vertreterinnen und Vertretern von Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Von der Handwerkskammer nahmen Hauptgeschäftsführer Christoph Herting und Bergedorfs Bezirks-Handwerksmeister Christian Hamburg teil.

Karen Pein, Hamburgs Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, war als Gastrednerin eingeladen. Aus der Hamburgischen Bürgerschaft waren von der CDU Dennis Thering und Dennis Gladiator dabei, von der SPD Alexander Mohrenberg. Die Bezirksversammlung Bergedorf wurde von ihrer Vorsitzenden Stephanie Pelch (CDU) und zahlreichen Abgeordneten aller Fraktionen vertreten. Auch Bezirksamtsleiterin Cornelia Schmidt-Hoffmann mischte sich unter die Gäste.

Eine besondere Atmosphäre sei unter allen Bergedorfer Akteuren spürbar, meinte Karen Pein. „Sie suchen auch bei unterschiedlichsten Ansichten nach Lösungen. Das habe ich häufig feststellen können, und deshalb bereitet es mir auch besondere Freude, mich mit den Projekten der Stadtentwicklung Bergedorfs zu beschäftigen.“

WSB Geschäftsführer Marc Wilken hatte in seiner Begrüßungsrede auf einen Punkt aufmerksam gemacht: „Wir sind doch alle hier, weil uns Bergedorf am Herzen liegt. Wir wollen, dass wir für die Zukunft die richtigen Entscheidungen treffen.“ Karen Pein sprach die Bergedorfer Projekte der Stadtentwicklung an, das vor 20 Jahren gestartete BID-Sachsentor (erster Business Improvement District in Hamburg), die mit hohen Fördersummen ausgestatteten Rise-Projekte für Verbesserungen der Bergedorfer und Lohbrügger Innenstadtbereiche, die Wohnprojekte entlang des Schleusengrabens „Schilfpark“ oder auch „Glasbläserhöfe“. Noch keinen Startzeitpunkt gebe es für den Bau des Projekts Stuhlrohrquartier. Und das Großprojekt Oberbillwerder soll mit 6500 Wohnungen und 5000 Arbeitsplätzen ein qualitativ hochwertiger Hamburger Stadtteil werden.

Marc Wilken machte deutlich, dass Oberbillwerder nicht wie ein UFO auf der grünen Wiese landen dürfe, sondern die Bewohner von Anfang an einen Bezug zur Bergedorfer Innenstadt finden müssen.

Und dann ist da noch das Gelände der Hauni-Werke an der Kurt-A.-Körber-Chaussee, das nach Fertigstellung von Körbers neuer „Fabrik der Zukunft“ im Technologiepark beim Curslacker Neuen Deich, anderweitig genutzt werden wird. Begehrlichkeiten für weitere Wohnnutzung sieht Wilken kritisch. Das Hauni-Gelände gestattet die bisherige Nutzung durch emittierendes Gewerbe. Auch dafür müssen in Hamburg nutzbare Fläche erhalten bleiben. Wilkens Appell an Karen Pein: „Wir brauchen zur Sicherung von Arbeitsplätzen in emittierendem Gewerbe weiterhin auch Industrieflächen.“ Karen Pein versprach, die Bedürfnisse aller Hamburger bei Fragen der Stadtentwicklung zu berücksichtigen.

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(v.l.) Christoph Herting, Christian Hamburg, Dierk Kohlhardt, Karen Pein, Cornelia Schmidt Hoffmann, Marc Wilken
Christian Hamburg, Cornelia Schmidt-Hoffmann, Karen Pein
Marc Wilken
Gut 100 Teilnehmer zählte der Parlamentarische Abend
(v.l.) Dennis Thering, Marc Wilken und Dennis Gladiator
(v.l.) Stephanie Pelch, Cornelia Schmidt-Hoffmann
Stefan Müller, Ulf Kowitz, Mathias Zielinski
Niels Bonn, Malte Landmann, Dennis Thering
Cornelia Schmidt-Hoffmann, Thomas Buhck
Gute Unterhaltung, Kennenlernen, Netzwerken